Eine Garantie, dass eine Nachricht womöglich noch rasende Verbreitung findet, gibt es leider nicht. Aber es gibt ein paar Rezepte und Grundregeln, mit denen man leichter Aufmerksamkeit erlangt. Wir wollen ja nicht gleich im Papierkorb landen, und wenn es auch nur der virtuelle ist…

Tipp 1:
Die sechs W. Wer informieren möchte, lernt die sogenannten sechs W-Fragen am besten auswendig: Wer, Wo, Wann, Was, Wie, Warum. Wenn sie diese Fragen in ihrer Pressemitteilung beantworten können, haben sie zumindest ein Ziel erreicht: Sie haben alle wichtigen Fragen geklärt. Wer (ihr Unternehmen), Wo (Ort), Wann (Termin), Was (Inhalt! Ihr Produkt). Wie und Warum sind dann die Kür.

Tipp 2:
Wollen sie Medienprofis eine Nachricht “verkaufen”, müssen sie sich abheben. Individualität fördert die Aufmerksamkeit. Stellen sie sich immer vor, sie seien Journalist und erhalten die x-te Pressemitteilung in ihr Postfach. Was würde nun ihr Interesse wecken, was würde sie dazu bringen, auch noch die 20te PM am Tag zum Thema iPhone 4 Zubehör zu öffnen?

Tipp 3:
Keep it simple – keep it short. Kurz und knapp erklärt worum es geht – das spart Zeit beim Schreiben und Lesen. Verzichten sie auf leere Floskeln und streichen sie am Ende des Verfassens eines Pressetextes ruhig mutig irrelevante Stellen und Füllwörter.

;)

Woran man noch denken sollte:
Andere gern genannte Tipps befassen sich mit der Wortwahl und vor allem deren Variationen. Kaufen Sie sich ein Synonymwörterbuch! Aber bitte übertreiben sie nicht. Lesen Sie ihre Texte aufmerksam: Nicht nur, um Fehler auszuschließen, sondern achten sie genau darauf, wie der Lesefluss ihres Textes ist.

Und danken sie immer daran: Überarbeiten ist keine Schande – schreiben die ihren Text um und streichen sie kontinuierlich die überflüssigen Teile. Denken sie daran, dass sie den Text vielleicht für jemanden schreiben, der noch nie etwas von der Materie gehört hat. Verzichten sie daher wenn möglich auf Fachbegriffe, und machen sie es dem Leser einfach.